Unfälle mit Feuerwerk / Ungarn

Ungarn / Hungary

 

2008

 

Ungarn. Ein Mann (40) kam ums Leben, weil er von einer Feuerwerksrakete am Kopf getroffen wurde. Er hatte sich beim Start über die Rakete gebeugt. 31.12.2008/1.1.2009

Quelle: "Silvester: Auch heuer zahlreiche Opfer", 1.1.2009, http://www.kurier.at/nachrichten/283891.php

 

 

2007

 

Budapest. Bei Strassenkämpfen warfen die zum Teil alkoholisierten Protestierer Molotow-Cocktails und Feuerwerkskörper und zündeten Autos an.

Quelle: "Krawalle zum Jahrestag", 24.10.2007, http://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/606144?PHPSESSID=6d6f6172574299dff19da97ec400e361

 

 

2006

 

Baltonfuzfo/western Hungary. An explosion shortly after 1 p.m. in a fireworks warehouse killed four workers. About 40 tons of fireworks were stored in the facility at the time of the blast. 14.6.2006

Source: "Explosion kills four", 14.6.2006, http://www.caycompass.com/cgi-bin/CFPnews.cgi?ID=1014025

 

 

Und hier noch der Vollständigkeit halber:

Budapest. Trotz Sturmwarnung sagten die Organisatoren ein Feuerwerk am alljährlichen Fest zu Ehren des Heiligen Stephans nicht ab. Als ein Orkan losbrach, entstand eine Massenpanik unter den fast eineinhalb Millionen Menschen, die auf der Strasse waren, um das Feuerwerk zu bewundern: vier Tote, 250 Verletzte.

Bereits am Tag darauf begann in Budapest die Suche nach den Verantwortlichen der Tragödie. Meteorologen hätten Stunden vorher vor Sturm gewarnt, doch die Organisatoren des Feuerwerks hätten sich dafür nicht interessiert, hiess es. 20.8.2006

Quelle: "Tod kam beim Feuerwerk", 22.8.2006, http://www.salzburg.com/sn/06/08/22/artikel/2312327.html

 

 

2004

 

5.8.2004: Törökbálint. The nation's biggest fireworks storage facility, owned by explosive distributor Pyro-Technic Kft, blew up late afternoon, leaving three workers dead and about 10 others injured. 

At least 30 houses were left badly damaged and neighboring storage facilities, a washing power factory and about 50 vehicles were also damaged. 40 households in the neighborhood of the factory, endangered by the ongoing explosions, were evacuated and the rescue workers were forced to turn off the power supply in the area. Explosions and smoke could be heard and seen up to 50km away. The incident also led to the collision of several cars on Route 70 heading westwards as motorists tried to dodge falling debris.

Some 50 metric tons of explosives were stored in the 5,000sqm warehouse where the fire broke out. Fireworks were still going off inside the warehouse the next morning.

The catastrophic explosion lead to extraordinary inspections of all the locations in Hungary which are licensed to store explosives.

Source:

"Several injured in explosion at Hungarian fireworks factory", 5.8.2004, http://cms.firehouse.com/web/online/News/Several-Injured-In-Explosion-At-Hungarian-Fireworks-Factory-/46$33703 

"Explosion kills three workers", 12.8.2004, http://www.budapestsun.com/cikk.php?id=13036 

"Allegations of explosives", 26.8.2004, http://www.budapestsun.com/cikk.php?id=16946

5.8.2004: Törökbalint (Vorort von Budapest). Bei dem Grossbrand nach Explosionen in einer Feuerwerks-Fabrik gegen 17.00 Uhr sind drei Menschen ums Leben gekommen; zehn weitere erlitten Verletzungen.

Das Feuer war in einem rund 5'000 Quadratmeter grossen Lagerraum ausgebrochen; darin befanden sich 50 Tonnen Sprengkörper, davon seien vermutlich 10 Tonnen explodiert, so die Polizei.

Die Löscharbeiten waren schwierig, weil sich die Feuerwehrleute wegen der immer neuen Explosionen der Unglücksstelle kaum nähern konnten. 25 Feuerwehrleute und 10 Fahrzeuge im Einsatz.

Das erste Todesopfer wurde 100 Meter vom Unfallort entfernt gefunden.

Das zweite Todesopfer wurde 250 Meter von der Halle entfernt gefunden, wohin es aller Wahrscheinlichkeit durch die schwere Explosion geschleudert worden war.

Das dritte Todesopfer lag etwa hundert Meter vom Explosionsort entfernt.

Die Arbeiten der Rettungskräfte wurden durch die serienweisen Detonationen und die Feuersäulen erschwert.

Nach Polizeiangaben wurden 30 angrenzende Einfamilienhäuser und 50 Autos durch Flammen und herumfliegende Teile schwer beschädig. Viele der Anrainer verbrachten die Nacht in Zelten.

Die Polizei begann mit dem Einsammeln der durch die Explosion grossflächig verteilten nicht explodierten Feuerwerkskörper.

Sachschaden: 100 Millionen Forint (401'768 Euro/über 900'000 Franken).

Inzwischen wurden die beiden Besitzer des Feuerwerkdepots verhaftet, die Polizei fand illegal gelagertes Schiesspulver.

Bei der Explosion flogen die Teile hunderte Meter weit. Die Lagerräume brannten vollständig nieder. Dicker schwarzer Rauch war stundenlang kilometerweit zu sehen. Auf mehreren Autobahnen kam es zu Auffahrunfällen, weil Autofahrer von dem Rauch abgelenkt waren.

Unterdessen versicherte die Regierungssprecherin Erika Gulyas, dass das traditionelle Budapester Feuerwerk am 20. August wegen des Unglücks nicht abgesagt werden müsse. Denn die Firma, die dieses Spektakel alljährlich organisiert, habe erklärt, die betroffene Fabrik gehöre nicht ihr. Daher sei kein Mangel an Feuerwerkskörpern zu befürchten. (was wieder einmal mehr klar zeigt, wo die Prioritäten liegen!! stop-fireworks)

Im Zusammenhang mit dem Unglück gab es einen weiteren Todesfall: Ein Mitarbeiter des ungarischen Privat-TV verunglückte beim Transport der Fernsehaufnahmen vom Brandort in das Studio mit seinem Motorrad. 

Quellen:

"Budapest: Tote bei Explosion", 5.8.2004: http://kurier.at/chronik/692696.php

"Toter bei Explosion in Feuerwerksfabrik", 5.8.2004: http://www.news.ch/detail.asp?ID=186194

"Explosion in Feuerwerks-Fabrik bei Budapest": 5.8.2004: http://wiesbaden-online.de/on/04/08/05/news/t/?a

"Feuerwerksfabrik bei Budapest abgebrannt", 6.8.2004: http://www.stern.de/id/politik/panorama/528020.html

"Brand nach Explosionen: 3 Todesopfer in Fabrik", 7.8.2004: http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/sixcms/detail.php?template_id=2449&id=1502366&_zeitungstitel=1133845&_resort=1103638

"Explosion in ungarischer Feuerwerks-Fabrik: Drei Tote und mehrere Verletzte", http://www.networld.at/index.html?/articles/0432/15/89016.shtml

"Explosion in Feuerwerksfabrik", 7.8.2004, http://www.tagblatt.ch/index.php?archivsuche=938328&jahr=2004&seite=2&ressortcode=tb-sa&ressort=tagblattheute/schauplatz&ms=hauptseite 

"Explosion in Feuerwerksfabrik bei Budapest, Ungarn": Am 5.8.2004 ereignete sich etwa um 17:55 (MESZ) eine Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Törökbalint 10 km westlich von Budapest, Ungarn, die verheerende Folgen hatte. Nach bisherigen Meldungen kamen drei Menschen ums Leben. Das Schallsignal dieser Explosion wurde im Bayrischen Wald an der deutschen IMS-Infraschallstation I26DE registriert. http://sdac.hannover.bgr.de/web/gndc/infra/Explosion_040805_deu.html

 

Explosion in Ungarn: Nach der Explosion in einer Feuerwerksfabrik gestern in Ungarn sind noch immer einige Brandherde nicht gelöscht. Inzwischen haben die Retter zwei weitere Leichen aus den Trümmern bergen können, die Zahl der Todesopfer steigt damit auf drei. Beitrag aus der Sendung vom 6.8.2004 unter http://www.sfdrs.ch/system/frames/news/tagesschau/index.php?/content/news/tagesschau/archiv_sendung.php?docid=20040806 (oder ganz einfach unter http://www.tagesschau.ch unter "Suche – nur in tagesschau" den Begriff 'Explosion Feuerwerksfabrik' eingeben).

 

 

 

 

 

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